Sonntag, 25. Juni 2017

Geschminkt 06/17


Nach langer Zeit soll es heute nun endlich mal wieder einen Beitrag meiner Geschminkt-Reihe geben. Im letzten Jahr habe ich durch das Fehlen einer Lidschattenbase, auf die ich mich hundertprozentig verlassen kann, kaum noch Lidschatten getragen. Komisch eigentlich, wo doch Lidschatten trotz Hang zu Schlupflidern jahrelang eine meiner liebsten Make-Up-Spielereinen waren. Ohne funktionierende Base machten mir Augen-Make-Ups jedoch keinen Spaß mehr, denn so rutschte Lidschatten bereits kurz nach dem Auftragen in meine Lidfalten. Durch die neue Sante Lidschattenbase aber, die ich euch hier bereits kurz gezeigt habe und die bisher erstaunlich gut funktioniert, entdecke ich meine Leidenschaft für Lidschatten gerade wieder neu (: . Heute gibt es daher ein unaufgeregtes Augen-Make-Up mit der Lily Lolo Laid Bare Palette, die ich schon lange besitze und schätze, euch bisher aber nur auf instagram gezeigt habe.




Der Rahmen des Augen-Make-Ups darf bei mir in Form meiner Augenbrauen nicht fehlen. Diese habe ich für diesen Geschminkt-Beitrag mit dem Sante Eyebrow Pencil No.2 nachgezogen (ebenfalls Teil meines letzten Eingekauft-Beitrages) und wie immer mit dem alverde transparenten Augenbrauen- und Wimperngel fixiert. Meine detaillierte Augenbrauenroutine habe ich euch hier gezeigt. Der Augenbrauenstift lässt sich problemlos auftragen, ist für meine Augenbrauen aber vielleicht doch einen Tick zu warm und dunkel. Normalerweise nutze ich den Zuii Eyebrow Definer in der Farbe Taupe, der noch etwas besser zur Farbe meiner Augenbrauen passt und dadurch alltagstauglicher ist. Meine Augenlider habe ich mit der neuen Sante Mattifying Liquid Eye Shadow Base grundiert. Sie mattiert meine sonst eher öligen Lider wirklich gut und deckt durch den hellen Farbton bereits Äderchen und Hyperpigmentierung ab. Mehr zur Base möchte ich in einem separaten Vergleichsblogpost mit anderen Naturkosmetik-Bases schreiben, der aber noch ein Weilchen auf sich warten lassen wird x) . Anschließend habe ich mit einem kleinen Lidschattenpinsel von ebelin die Farbe Stark Naked, die vorderste aus der Laid Bare Palette von Lily Lolo, aufgetragen. In die Lidfalte habe ich danach mit dem Lily Lolo Socket Liner den Ton Shy Away, den vierten aus der Laid Bare Palette, aufgetragen und mit dem Zoeva Pinsel Crease 228 verblendet. Mit dem Zao Liquid Eye Liner in der Farbe 061 Brown habe ich einen Lidstrich gezogen. Ich liebe die Eyeliner von Zao ja sehr und liebäugele schon lange mit der Farbe Graphite, die ich mir bisher aber noch nicht gegönnt habe. Zum Schluss habe ich meine Wimpern mit der Sante Volume Mascara in der Farbe No. 2 Brown getuscht, die ein tolles Ergebnis macht, aber leider unheimlich krümelt. Sehr schade! Fertig ist ein unkomplizierter Alltagslook, der aber durch den Lidstrich auch am Abend etwas hermacht (: . 


Bewusst habe ich einige Produkte von Sante verwendet, um sie euch zusammen zu zeigen. Die Base ist super und für alle Suchenden einen näheren Blick wert, während der Augenbrauenstift hochwertig, dafür aber auch recht teuer ist und nicht hundertprozentig zu meiner Haarfarbe passt. Die Mascara macht einen super Effekt, der mir persönlich wirklich gut gefällt. Außerdem finde ich die Farbauswahl in braun sehr schön, da ich keine schwarze Mascara trage. Leider ist sie für mich jedoch nicht alltagstauglich, da sie bereits nach kurzer Zeit anfängt zu krümeln. Eventuell wurde in der Zwischenzeit etwas an der Rezeptur geändert, weshalb ich definitiv andere Mascaras von Sante anschauen werde (: .


Kennt ihr einige der verwendeten Produkte bereits? Benötigt ihr ebenfalls eine Lidschattenbase für jedes Augen-Make-Up? Habt ihr da bereits eine Naturkosmetikbase gefunden, die funktioniert? Und was haltet ihr von der dekorativen Kosmetik von Sante?

Sonntag, 11. Juni 2017

Sommerliche Körperpflege


Während ich euch in der letzten Woche meine sommerliche Gesichtspflegeroutine gezeigt habe, soll es heute um meine derzeit genutzten Körperpflegeprodukte gehen. Im Gegensatz zur Gesichtspflege fällt meine Körperpflege schon eher minimalistisch aus, insbesondere seit ich meine Haare nur noch mit Wasser wasche. Somit entfallen schon mal mindestens zwei Produkte für die Haarpflege, was dem Platz im Badezimmerschrank zugute kommt (: !

HAUTPFLEGE


Auf unserem Vivaness-Besuch in diesem Jahr waren wir für Wilhelm auf der Suche nach geeigneten Bartpflegeprodukten. Bei dieser Mission sind wir um den Stand von Meißner Tremonia nicht herumgekommen, wo es unglaublich viele Männerprodukte zu bestaunen gab (: . Während Wilhelm ein Bartöl zum Testen bekam, durfte ich mir ebenfalls eines der Produkte mitnehmen, von denen viele geschlechterübergreifend nutzbar sind und entschied mich für die Wasch- und Duschbutter Litsea - Blutorange*, denn allein die Produktbezeichnung klang für mich bereits sehr interessant (: . Alle Produkte werden ausschließlich mit naturreinen ätherischen Ölen beduftet und bei der großen Auswahl an (ausgefallenen) Duftkreationen dürfte für jeden etwas dabei sein. Jetzt im Sommer darf es bei mir ruhig wieder etwas zitrischer sein und so erfreue ich mich derzeit beim Duschen an dem fruchtigen, nicht süßen, aber auch nicht zu herb-zitrischen Duft der Duschbutter, die eine tolle Konsistenz hat: cremig, aber leicht bildet sie auf der Haut verteilt einen leichten Schaum, der nicht austrocknet, aber auch nicht unbedingt zusätzlich pflegt. Mir gefällt die hochwertige Zusammensetzung der Produkte von Meißner generell sehr gut. Die Duschbutter beispielsweise basiert auf Wasser, Tensiden, Passionsfruchtöl (kbA) und Sesamöl (kbA). Daneben gibt es noch andere interessante Produkte im Sortiment wie beispielsweise Shampoo-Pasten und Deocremes.


Anschließend nutze ich das Alterra Beauty-Oil Energie & Vitalität. Ich bin schon seit Jahren Fan der Körperöle von Alterra und greife insbesondere im Sommer gern zu ihnen, da ich diese nach dem Duschen direkt in die nasse Haut einmassiere, ohne mich großartig abzutrocknen. Im Winter wäre mir das zu kalt, im Sommer ist das jedoch die schnellste Körperpflege für mich (: . Leider gibt es nun nur noch eine Sorte der Körperöle, die ich mir gerade als Ersatz für eines der ausgelisteten Öle gekauft habe, nachdem ich es geleert habe. Das Beauty-Oil riecht eher vanillig-warm und basiert wie schon seine Vorgänger auf Sojaöl, was für den günstigen Preis annehmbar ist. Dieses Öl enthält nun aber auch Hagebuttenkernöl, was ich für ein Körperöl in dieser Preisklasse schon recht exklusiv finde und was insbesondere für Babybäuche interessant sein dürfte (: . Die Pflegewirkung ist gewohnt super und ich mag den Glasflakon mit praktischem Pumpspender (: .


Ab und zu (eher selten) verwende ich meinen selbstgemachten Erythrulose-Selbstbräuner, den ich euch vor einigen Jahren hier bereits ausführlich vorgestellt habe. Wichtig dafür ist wie bei allen Selbstbräunern regelmäßiges Peelen der Haut, was abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Haut schön samtig werden lässt (: . Peelingprodukte nutze ich schon lange nicht mehr, weil ich mit Peelinghandschuhen mehr als zufrieden bin. Diesen nutze ich eigentlich immer während des Duschens und wasche ihn zwischendurch einfach in der Waschmaschine. Damit komme ich super zurecht (: .


Meine aktuell genutzte Deocreme ist noch immer die Variante Forever Fresh von We Love The Planet*, die ich euch bereits hier ausführlich vorgestellt habe und insbesondere im Winter/Frühling sehr geliebt habe. Bei sehr heißen Temperaturen hat sie jetzt ab und an nicht perfekt geschützt, aber die Konsistenz ist meinen anderen Deocremes nach wie vor weit voraus. Im Herbst werde ich mir diese sicher wieder zulegen, bis dahin nutze ich aber wohl wieder meine Waldfussel Deocreme, die im Sommer für mich am besten funktioniert (: .
Vergessen zu zeigen habe ich meinen Sonnenschutz, wobei ich da mehrere Produkte parat habe. Im Gegensatz zum Gesicht nutze ich Sonnenschutz am Körper aber nicht täglich, sondern nur nach Bedarf an Armen und Beinen oder wenn ich explizit den ganzen Tag in der Sonne bin. Meine liebsten Sonnenschutzprodukte für den Körper sind von kibio (nicht mehr erhältlich), Tea Natura und Officina Naturae LSF 50*.

HAARPFLEGE


Nach wie vor wasche ich meine Haare mit der Water Only Methode, wie ich bereits hier ausführlich berichtet habe. Eine weiteres Update dazu soll noch folgen, denn ich bin noch immer glücklich damit (: ! Seit ein paar Wochen hat sich dazu allerdings ein neues Produkt gefunden. Die Kastenbein&Bosch Haar Creme* wurde mir auf der Vivaness 2016 ins Haar eingearbeitet und danach netterweise zur Verfügung gestellt. Seitdem fristete die Creme allerdings ein Schrank-Dasein und nach meiner WO-Umstellung wollte ich sie schon weiterreichen, da ich sie als eine reichhaltigere Haarcreme in Erinnerung hatte und ich mir vorstellte, dass diese meinen Haare dann ohne sie mit Produkten wieder auszuwaschen zu schwer sein könnte. Tatsächlich handelt es sich bei dieser Haarcreme jedoch um eine fast flüssige Lotion, die meine Locken sehr samtig macht, ohne auf Dauer zu fettig zu werden und ich liebe sie dafür <3 . Sie basiert auf Wasser, Chiasamenextrakt und Alkohol und enthält daneben auch Arganöl. Der enthaltene Alkohol wird vielen nicht gefallen, allerdings gehe ich davon aus, dass die Haarcreme aufgrund der leichten Konsistenz wirklich fast vollständig aus Wasser und Chiasamen besteht. Da sie meine Haare optisch auch nicht austrocknet und sie durch WO sowieso gut gepflegt sind, sehe ich darin kein Problem. Der Pumpspender ist unheimlich praktisch und ich arbeite das Produkt nach dem Waschen in meine feuchten Haare ein und lasse sie im Haardonut lufttrocknen. Perfekt!


* wurde mir kosten- und bedingungslos zum Testen zu Verfügung gestellt


Das waren nun all meine genutzten Produkte (: . Kennt ihr einiges davon? Was nutzt ihr derzeit an Körperpflegeprodukten? Und ändern sich eure Duftvorlieben je nach Jahreszeit?

Sonntag, 4. Juni 2017

Sommerliche Gesichtspflegeroutine 06/17


Lange schon wollte ich euch ein Gesichtspflege-Update schreiben (die letzte Gesichtspflegeroutine gab es vor über einem Jahr hier), aber zum Ende dieses sehr langen Winters hin war meine Haut so trocken, dass ich nicht so richtig zufrieden mit meiner Routine war.
Nun, wo es bereits richtig sommerlich ist, ist meine Haut wieder im Lot und so schön wie schon seit Jahren nicht mehr <3 . Nach meiner Aknephase (mehr zu meiner Hautgeschichte hier) ist sie nun wieder sehr rein und die Pickelmale und leichten Narben fast verschwunden, sodass ich auch ungeschminkt kaum mehr einen Unterschied zum geschminkten Gesicht sehe. Mehr denn je weiß ich meine nun gesunde Haut zu schätzen und freue mich täglich, wenn ich in den Spiegel schaue und MICH erkenne, meine Haut erkenne, so wie sie aussehen sollte, wenn sie gesund ist.
So rein wie sie jetzt ist war sie vermutlich das letzte Mal zu Zeiten dieser Gesichtspflegeroutine am Abend vor fast drei Jahren. Damals war meine Haut allerdings auch durch die Pille sehr rein, die vieles „ausgeglichen hat“, während sie das jetzt von ganz allein schafft (: .
Viele meiner derzeit genutzten Produkte sind übrigens alte Bekannte, die schon des Öfteren auf meinem Blog aufgetaucht sind, aber nun genug der Vorrede (: .

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GESICHTSPFLEGE AM MORGEN
Morgens reinige ich wie schon seit zwei Jahren mein Gesicht mit einer Salzseife von Waldfussel, aktuell Variante Shea-Salzseife Sensitiv Pur, vermutlich meine liebste Sorte <3 . Anders als herkömmliche Seifen schäumen Salzseifen durch den hohen Meersalzgehalt nicht und machen die Haut auch nicht quietschig-rein oder trocken, sondern pflegen sie sehr schön. Insbesondere problematische Haut könnte darin ein mildes Reinigungsprodukt finden, das die Haut beruhigt und klärt. Ich nutze die Salzseife auch gern mal auf den Schultern oder dem Dekolleté, wenn ich doch mal wieder zu Unreinheiten dort neige und prompt stelle ich eine Verbesserung fest.
Anschließend sprühe ich ein Hydrolat oder DIY-Gesichtswasser auf. Derzeit nutze ich stattdessen aber das Laboratoires de Biarritz Meteo Logic Mizellenwasser*, das ich in eine kleine Sprühflasche umfülle und das auch als Toner super funktioniert. Das Mizellenwasser ist eigentlich zur Entfernung von Make-Up und zur allgemeinen Reinigung der Gesichtshaut gedacht, wofür es auch tadellos funktioniert. Da ich aber Reinigungsarten ohne Wattepad-Verbrauch bevorzuge, nutze ich es nicht für seinen ursprünglichen Zweck. Da ein Mizellwasser aber auch Reinigung und Toner in einem ist, liegt die Nutzung als Gesichtswasser sowieso nicht so fern (: . Das Mizellenwasser sorgt für eine gute Durchfeuchtung der Haut und ich vertrage die recht minimalistische Formulierung sehr gut. Bei meinem Ausflug kürzlich zur Ostsee machte es sich als multifunktionaler Helfer auch bei begrenztem Gepäck sehr gut! Auf das nun angefeuchtete Gesicht kommt morgens ein neues Serum zum Einsatz: das Nourish Balance Nutritious Peptide Serum* wurde mir zugeschickt, nachdem ich es auf der Vivaness 2017 leider nicht mehr zum Stand der Marke schaffte, die ich im Vorfeld definitiv als sehenswert markiert hatte. Die Balance-Reihe fand ich dabei besonders interessant, weil sie zwar für unreine und Mischhaut gedacht ist, aber anders als bei vielen Produkten anderer Marken, die auf diesen Hauttyp zugeschnitten sind, ist die Formulierung hier recht einfach gehalten und kommt ohne Zitrusöle oder austrocknende Inhaltsstoffe aus. Stattdessen basiert die Reihe auf Äpfeln (Puder und Fruchtwasser), womit sie mich als Apfel- und vor allem Apfelduft-Liebhaber sofort auf ihrer Seite hatte. Tatsächlich duften die Balance Produkte umwerfend nach grünem Apfel und versüßen mir jeden Tag, insbesondere nachdem ich lange Zeit Produkte mit eher ölig-cremigem Eigengeruch verwendet habe und diesen schönen Duft nun umso mehr genieße (: . Das Serum ist sehr feuchtigkeitsspendend und gleitet mühelos über meine Haut, die sich danach prall und gut durchfeuchtet anfühlt. Auf das Serum kommt anschließend der passende Balance Essential Moisturiser von Nourish*, den ich schon etwas länger als das Serum in Verwendung habe. Er ist sehr leicht und damit perfekt für die aktuellen Temperaturen geeignet. Da ich ihn schon zur Hälfte geleert habe und darüber etwas traurig bin, strecke ich ihn momentan mit einem Tropfen Avocadoöl von behawe, das meine Haut ebenfalls sehr gut verträgt und sie gut pflegt. Zuvor habe ich zwei Pumphübe der Nourish Creme pro Anwendung aufgetragen, während ich jetzt nur noch einen Pumpstoß plus Avocadoöl verwende. Für mich ist es eine perfekte Sommercreme, die mir aber bei kälteren Temperaturen allein sicher nicht pflegend genug wäre, da meine Mischhaut mittlerweile doch eher zu Trockenheit neigt. Zu guter Letzt kommt nun ein alter Bekannter zum Einsatz: mein geliebter Antipodes Immortal Face & Body Moisturiser SPF 15, den ich nun schon seit mehr als einem Jahr verwende. In diesem langen und kalten Winter war er allerdings vermutlich der Übeltäter für meine sehr trockene Haut (der Zinkanteil scheint hoch zu sein), auf Sonnenschutz verzichten wollte ich aber auch nicht, als es langsam wärmer wurde, meine Haut aber noch immer schuppig war. So griff ich zu zwei anderen, öligeren Sonnenschutzprodukten, die mir aber bei dauerhafter Anwendung viele kleine Pickelchen und rote Hautstellen (wie eine Art Ausschlag) bescherten. Danach bin ich reumütig zur Immortal Creme zurückgekehrt, die meine Haut sehr gut verträgt. Jetzt wo es wärmer ist, trocknet sie diese auch nicht mehr aus, falls sie im Winter tatsächlich der Übeltäter war. Der Lichtschutzfaktor 15 klingt nach wenig, aber ich hatte auch im letzten Sommer trotz vieler sonniger Mittagspausen noch nie einen Sonnenbrand mit dieser Creme und das ist für mich das Wichtigste, Zahl hin oder her. Mit dem Kimberly Sayer Ultra Light Facial Moisturizer SPF 30 dagegen hatte ich schon mehrere Sonnenbrände trotz großzügigem Auftrag und Schichten (und ausgewiesenem höheren Lichtschutzfaktor). Außerdem trage ich auch sehr gern zusätzlich Make-Up mit Lichtschutz für „doppelten Schutz“, zum Beispiel den 100% Pure Tinted Moisturiser SPF 20, von dem ich hier kürzlich berichtete. Generell bietet jede „Abdeckung der Gesichtshaut“ mit Make-Up einen geringen zusätzlichen Schutz vor Sonnenstrahlen, sodass ich mich trotz heller, eher sonnenempfindlicher Haut täglich ausreichend geschützt fühle, selbst wenn ich meine Mittagspause mal in der prallen Sonne verbringe, was man ja eigentlich nicht machen soll *hihi*. Im Laufe des Sommers werde ich vermutlich die zusätzliche Creme unter dem Sonnenschutz weglassen, da mir dieser dann ausreicht und erst zum Herbst hin wieder zusätzlich cremen.

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GESICHTSPFLEGE AM ABEND
An ungeschminkten Tagen nutze ich auch abends die Salzseife von Waldfussel zur Gesichtsreinigung, was mir vollkommen ausreicht. Zum Abschminken dagegen nutze ich seit kurzer Zeit wieder den CD Milden Reinigungsschaum, den ich euch schon oft gezeigt habe, beispielsweise hier in meinen Jahresfavoriten 2016. Über den Winter habe ich mein Gesicht wieder mit Hanföl gereinigt, hatte nun aber das dringende Bedürfnis nach diesem Reinigungsschaum, den ich nach meinem leichten Ausschlag/der unruhigen Haut aufgrund der Sonnencremes angefangen habe zu verwenden und kurz darauf war alles wieder im Lot. Der Reinigungsschaum von CD ist angenehm mild und trocknet meine Haut nicht aus. In Kombination mit meiner Reinigungsbürste, die ich euch auch schon in meiner Gesichtspflegeroutine vor einem Jahr gezeigt habe, wird meine Haut von Make-Up befreit und fühlt sich schön glatt an. Danach kommt wie auch am Morgen das umgefüllte Laboratoires de Biarritz Meteo Logic Mizellenwasser* als Vorbereitung auf die weitere Pflege zum Einsatz. Auf das nun angefeuchtete Gesicht trage ich am Abend mein geliebtes Antipodes Apostle Skin Brightening Serum auf, das ich schon seit Jahren verwende. In meiner Gesichtspflegeroutine vor zwei Jahren habe ich bereits ausführlich über das Serum berichtet, das meine Haut so schön zum Strahlen bringt und meine Pickelmale nun in kurzer Zeit fast unsichtbar werden ließ. Anschließend trage ich wieder den Balance Essential Moisturiser von Nourish* auf, den ich mit drei Tropfen des pai Bio Regenerate Rosehip Oils kombiniere. Letzteres machte gemeinsam mit dem Apostle Serum wohl den größten Unterschied, was mein mittlerweile ausgeglichenes Hautbild angeht. Nach der Akne hatte ich noch sehr viele Pickelmale und kleine Narben, die das Gesicht noch immer unausgeglichen wirken ließen, obwohl die Entzündungen bereits abgeklungen waren. Ich kann diese beiden Produkte aus diesem Grund allen Akne-Geplagten nur wärmstens empfehlen, wenn beide auch sehr kostenintensiv sind. Ich persönlich investiere aber lieber in Hautpflegeprodukte, die mir täglich im wahrsten Sinne ein Strahlen ins Gesicht zaubern (ob günstig oder teuer), als viele (Hauptsache) günstige Hautpflegeprodukte durchzutesten, die mich im Endeffekt nicht zufriedenstellen, wodurch die Suche immer weitergeht und letztendlich wahrscheinlich genauso teuer endet. So besitze ich tatsächlich „nur noch“ diese Produkte für meine Gesichtspflege, die mir schon viele gute Dienste geleistet haben, während ich früher sehr viele verschiedene Cremes, Seren und Reinigungsprodukte besaß. Dazu kommen allerdings noch einige Öle, die ja aber multifunktional einsetzbar sind (: . Außerdem an dieser Stelle nicht gezeigt, aber noch immer geliebt wird das hübner Aloe Vera Gel, das ich nun vorerst gegen meine zwei anderen Seren eingetauscht habe, aber jahrelang sehr gern abends verwendet habe. Mehr dazu konntet ihr unter anderem in meinen Jahresfavoriten 2015 lesen.

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ZUSATZPFLEGE
Wirklich selten trage ich Masken zur zusätzlichen Gesichtspflege auf, die ich aber dennoch nicht unerwähnt lassen wollte. Ich habe mich im Zuge meiner Ausmistaktion von vielen Gesichtsmasken getrennt, da ich diese einfach nie benutzt habe, und nur zwei von ihnen behalten, die mich wirklich überzeugt haben. Die pai Rosehip Regenerate Rapid Radiance Mask passt perfekt zum pai Rosehip Oil, das ich ja bereits sehr liebe. Vor dem Kauf der Maske habe ich auf der Suche nach einem zusätzlichen AHA Peeling ein Pröbchen der pai Copaiba Deep Cleanse AHA Mask ausprobiert, das mir aufgrund der enthaltenen Zitrusöle jedoch nicht zuagte. Ziemlich spontan habe ich mich dann mit der pai Rosehip Regenerate Rapid Radiance Mask für die zweite Maske aus dem pai Sortiment entschieden, die mithilfe von Fruchtsäuren ein ebenmäßiges Hautbild zaubern soll. Der Duft der Maske ist dem pai Rosehip Oil sehr ähnlich, aber noch ein wenig cremiger. Der hautbildverfeinernde und teintausgleichende Effekt wird bei dieser Maske durch Hagebutte und die Blätter der Erdbeere erreicht. Nach dieser Maske fühlt sich meine Haut immer gut gepflegt an und sieht sehr ebenmäßig aus, ähnlich wie bei der Verwendung des reinen Rosehip Oils von pai. Die zweite Maske, die ich behalten habe, ist die Mádara Brightening AHA Peel Mask, von der ich bereits hier ausführlich berichtet habe. Trotz der enthaltenen ätherischen Zitrusöle scheint meine Haut diese Maske noch immer gut zu vertragen. Die Maske glättet die Haut sehr schön, indem Verhornungen gelöst werden, was mir insbesondere nach meiner Akne gut geholfen hat. Heli ist übrigens auch sehr angetan von der Mádara Brightening AHA Peel Mask, wie ihr hier nachlesen könnt.
Beide Masken sorgen dafür, dass Pickelmale schneller abklingen und die Haut wieder ebenmäßig aussieht und sich auch so anfühlt.
Außerdem gehe ich weiterhin regelmäßig zur Kosmetikerin (etwa alle sechs Wochen), was meiner Haut ebenfalls sehr zu gefallen scheint. Durch Zufall habe ich eine Kosmetikerin in meinem Heimatort ausgesucht, die Naturkosmetik verwendet (Dr. Spiller), sich aber nicht explizit als „Naturkosmetikerin“ bezeichnet. Ich kann euch deshalb bei einem Mangel an Naturkosmetikerinnen in eurer Nähe raten, einfach mal bei einer Kosmetikerin anzufragen, ob sie auch (oder sogar ausschließlich) Naturkosmetik verwendet, wenn daran Interesse habt. Meist sind die Naturkosmetikerinnen leider auch etwas teurer als herkömmliche Kosmetikstudios. Fräulein Immergrün berichtete allerdings unlängst über ihre Erfahrungen mit einem Naturkosmetikstudio in Leipzig, bei dem ich nun zu gern auch mal vorbeischauen würde, wenn ich in Leipzig wohnen würde (: !


* wurde mir kosten- und bedingungslos zum Testen zur Verfügung gestellt


Lange Rede, kurzer Sinn: ich bin sehr zufrieden mit meiner derzeitigen Auswahl an Gesichtspflegeprodukten! Welche Produkte verwendet ihr derzeit für euer Gesicht? Mischen sich bei euch die Preissegmente ebenfalls oder bleibt ihr einem Preislimit treu?

Sonntag, 28. Mai 2017

Getestet: Zahnpflegeneuheiten von Logodent*


Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich persönlich habe eine Vorliebe für Zahnpflegeprodukte und freue mich sehr, wenn ich da etwas Passendes für jeden Tag gefunden habe (: . Gerade bei täglicher Nutzung finde ich umso wichtiger, dass die Produkte meinen Vorstellungen entsprechen. In meinem Fall bedeutet das, dass ich Zahnpflegeprodukte ohne Fluoride bevorzuge, aber meine Zähne dennoch mithilfe von Xylitol vor Karies schützen möchte. Mehr zum Thema Xylitol habe ich hier berichtet. Glücklicherweise gibt es immer mehr Zahnpasten, die auf Xylitol zur Kariesprophylaxe setzen, so auch die recht neu lancierten Zahnpasten von Logodent. Als mir diese zum Testen angeboten wurden, habe ich dieses Angebot deshalb sehr gern angenommen und möchte euch diese nun, nachdem ich sie geleert habe, ausführlich vorstellen.

LOGODENT NATURWEISS ZAHNCREME*
Preis: 4,45 €
Inhalt: 75 ml
Zu kaufen bei: ecco-verde, Najoba

Die Logodent Naturweiß Zahncreme fand ich besonders interessant, da ich zu konventionellen Kosmetikzeiten (wie wahrscheinlich viele) immer zu Zahncremes gegriffen habe, die eine Zahnaufhellung versprachen und bisher keine Naturkosmetikalternative dafür gesehen habe. Diese Zahncreme von Logona soll nun für natürlich weißere Zähne sorgen, was mithilfe der enthaltenen Kieselsäure erreicht werden soll. Die Zahncreme basiert auf Wasser, Glycerin und besagter Kieselsäure und enthält daneben unter anderem Xylitol zur Kariesprophylaxe anstelle von Fluoriden. Geschmack geben Pfefferminze und Salbei. Ich persönlich empfinde die Zahncreme als etwas schärfer als meine gewohnte lavera basis sensitive Zahncreme, komme damit aber trotz meiner Schärfe-Empfindlichkeit noch sehr gut zurecht. Sie sorgt für ein angenehmes Frischegefühl nach dem Zähneputzen. Ob die Zahnpaste jedoch während der doch recht kurzen Nutzungszeit einer Tube meine Zähne aufgehellt hat bezweifle ich, aber ehrlich gesagt hat auch keine konventionelle Zahnweiß-Zahncreme je meine Zähne aufgehellt, also sei ihr dies verziehen x) . Wer aber eine nicht zu scharfe Zahnpasta mit Xylitol sucht, die ein tolles Frischegefühl verleiht, ist mit dieser sehr gut beraten. Und vielleicht sorgt sie ja auf Dauer wirklich für hellere Zähne (: .

LOGODENT SOLE ZAHNGEL*
Preis: 3,45 €
Inhalt: 75 ml
Zu kaufen bei: ecco-verde, Najoba

Das Logodent Sole Zahngel dagegen ist, wie der Name vermuten lässt, eine salzige Zahnpaste, die auf Wasser, Glycerin und Meersalz basiert. Ich war sehr gespannt darauf, so etwas mal auszuprobieren, da es ja beispielsweise viele Fans der Weleda Sole Zahncreme gibt und auch meine sonst genutzte lavera basis sensitiv Zahncreme durch das enthaltene Meersalz leicht salzig schmeckt. Das Logodent Sole Zahngel kommt ohne Pfefferminze aus, weshalb es auch während homöopathischer Behandlungen geeignet ist. Den Geschmack geben hier Rosmarin, Salbei und Kamille, wobei ich insbesondere Rosmarin und Salbei herausschmecke. Beim ersten Putzen war der starke Salzgehalt der Zahnpaste ungewohnt und ich dachte geschmacklich an eine sehr salzige Gemüsebrühe, da die typisch frische Geschmackskomponente der Pfefferminze, die in meinen sonstigen Zahnpasten enthalten ist, hier fehlt. Aber nach mehrmaligem Zähneputzen mit dem Sole Zahngel gewöhnt man sich sehr schnell an den Geschmack und ich hatte immer ein sauberes Mundgefühl nach dem Putzen. Trotz des hohen Salzgehaltes war ich erstaunt, wie gut das Zahngel schäumt. Wie auch die Logodent Naturweiß Zahncreme schützt das Sole Zahngel dank Xylitol vor Karies und verzichtet dafür auf Fluoride. Während der gesamten Nutzungszeit hatte ich keinerlei Zahnfleischprobleme und meine Zähne fühlten sich nach jedem Putzen schön glatt an. Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass das Herstellerversprechen von Zahnsteinvorbeugung und gesundem Zahnfleisch bei dieser Zahnpaste bei dauerhafter Verwendung eingehalten wird.

FAZIT
Ich freue mich sehr, dass immer mehr Naturkosmetik-Zahnpasten mit Xylitol zur Kariesprophylaxe angereichert werden und bei Logodent bekommt man gleich zwei Varianten zu einem guten Preis (: . Wer nach einer sehr frischen Zahnpasta sucht, sollte sich eher die Naturweiß Zahncreme ansehen, während für alle Liebhaber salziger Zahncremes das Sole Zahngel einen Blick wert ist, das auch etwas für all diejenigen mit Zahnfleischproblemen sein könnte.


* wurde mir kosten- und bedingungslos zum Testen zur Verfügung gestellt


Kennt ihr die neuen Logodent Zahnpflegeprodukte bereits? Wäre eine der beiden Zahncremes etwas für euch oder setzt ihr lieber auf Fluorid in eurer Zahnpflege? Und welche ist eure derzeit genutzte Zahncreme?